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Lyss lässt Effizienz vermissen

1.-Liga-Eishockey Lyss kommt weiterhin nicht auf Touren und musste sich auch gegen Zuchwil Regio geschlagen geben. Die Seeländer agierten bei der 2:5-Niederlage gegen den Leader ohne Selbstvertrauen.

Der SC Lyss muss sich in der Saison 2011/12 weiter an den Teams aus der unteren Tabellenhälfte orientieren. Nach dem knappen Heimsieg über Brandis unterlagen die Seeländer nur drei Tage später erneut auf eigenem Eis Zuchwil Regio 2:5 und mussten so einen herben Dämpfer hinnehmen. Für Trainer Andreas Beutler, bis vorletzte Saison noch als Coach bei den Solothurnern tätig, war es eine ganz spezielle Affiche. Umso schwieriger war es für ihn, die Niederlage nach der Partie zu erklären: «Wir haben gegen einen bissigen und aggressiven Gegner zu wenig gemacht und mussten darum stets einem Rückstand hinterherlaufen. Und wenn man dazu noch zwei Shorthander kassiert, wird dieses Unterfangen schier aussichtslos.» Die Seeländer vermochten den frühen Rückstand durch Pistolato nach einem Abstaubertor von Kläy rasch wieder auszugleichen, doch das erneute Führungstor der Zuchwiler wäre vermeidbar gewesen. Die Lysser verloren im Powerplay die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie, Pistolato zog davon und passte uneigennützig zu von Dach, der den Puck völlig freistehend annehmen konnte und den Lysser Torhüter problemlos zu bezwingen vermochte. Das dritte Tor fehlte Das Mitteldrittel verlief mehrheitlich ausgeglichen: Dem Ausgleich durch Captain Beck folgte nur eine gute Minute später die 3:2-Führung für Zuchwil. Der SC Lyss drückte zwar danach vehement auf den erneuten Ausgleich, verkrampfte sich dabei aber immer mehr und liess vielleicht zu früh den Kopf hängen. «Nicht einmal in doppelter Überzahl vermochten wir einen Treffer zu realisieren», bemängelte der Coach. «Wir agierten ohne Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen.» Zudem habe sein Team irgendwie das Toreschiessen vergessen. Ein dritter Lyss-Treffer zum nicht unverdienten Ausgleich sollte nicht fallen. Ein weiterer Shorthander der Solothurner bedeutete dann zu Beginn des letzten Drittels die Vorentscheidung. «Wir sind in der Rangliste keineswegs dort, wo wir hinmöchten», bilanzierte Trainer Beutler. Die Ausgangslage sei nun in den kommenden Spielen etwas anders und eine sofortige Reaktion unumgänglich. Bereits am Dienstag folgt das schwere Auswärtsspiel in Basel, am kommenden Samstag gastiert Wiki-Münsingen in der Seelandhalle. Lyss braucht dringend Punkte, um den Anschluss an die Teams aus der oberen Tabellenhälfte nicht zu verlieren. Das Potenzial dazu ist vorhanden, abgerufen wurde es bisher noch kaum. Daniel Martiny>

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