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«Linke Plattform»

Leserbriefe zur zu den Wahlen in Köniz am 29.November. Der Kommunikationsprofi der Könizer Linken lobt in seinem Leserbrief die eigene Zielformulierung und versucht, die Bürgerlichen negativ darzustellen. Andererseits rühmt der Kommunikationsprofi von FDP/CVP den neuen Mitteblock. Beide verkennen, dass Könizerinnen und Könizer, die seit Jahren die Arbeit unserer Behörden miterleben, diese Manipulationen sehr wohl durchschauen. Die linke Plattform formuliert in ihrem Programm mehr oder weniger die Arbeit, die in der vergangenen Legislatur von bürgerlicher Seite bereits mit grossem Erfolg in die Wege geleitet oder realisiert wurde. Wenn man der Sache auf den Grund geht, besteht die linke Wahlpropaganda aus Zielformulierungen der durch die Bürgerlichen Parteien, insbesondere SVP, in der vergangenen Legislatur realisierten Arbeit. Wählerinnen und Wähler sind grundsätzlich an Leistungen und nicht an Ankündigungen interessiert. Vor einem Jahr wurde der SVP-Antrag auf Steuersenkung durch Stichentscheid des SP- Präsidenten im Könizer Parlament verworfen. Aus wahltaktischen Gründen will nun heute der Gemeindepräsident (SP) einen Antrag auf Steuersenkung vorlegen. Ein derartiges Lavieren ist keine Grundlage für eine seriöse Arbeit in unseren Gemeindebehörden, umso mehr, als dass die Listenverbindungen der SP nur aus verzweifelten Manövern bestehen, einen eigenen gefährdeten Gemeinderatssitz zu halten – und das auf Kosten der EVP. Am 29.November wollen wir für die nächste Legislatur für unsere Behörden Menschen wählen, die für eine seriöse Arbeit bürgen. Ruedi StuderNiederscherli «Solide Politik» Die Entwicklung von Köniz als Wohn- und Arbeitsort mit Qualität ist Legislaturziel des Gemeinderates. Dank einer geschickten Finanzpolitik unter der Leitung des Gemeindepräsidenten Luc Mentha konnte vieles erreicht werden. Der Finanzfehlbetrag ist abgebaut, und ein gutes Polster an Eigenkapital – inzwischen sind das bereits 3 Steuerzehntel – konnte aufgebaut werden. Trotz rückläufiger Steuereinnahmen, bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, können nun die Steuern um ein halbes Steuerzehntel auf 1.49 gesenkt werden. Trotzdem kann die Gemeinde weiterhin 12 Mio. Franken in die Infrastruktur investieren und damit einen Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen leisten. Zum Glück wurde vor einem Jahr die zwar spektakuläre, dafür wenig lösungsorientierte Forderung der Parteiengemeinschaft «für Köniz» auf eine vorschnelle und radikale Senkung der Steuern auf 1.45 abgelehnt. Die solide Finanzpolitik des Gemeinderates, die von den sogenannt Mitte- und Linksparteien gestützt worden ist, zahlt sich eben aus. Hoffen wir, dass bei den Wahlen diejenigen honoriert werden, die die Weichen richtig stellen und Impulse geben anstatt nur in schönen Worten «für Köniz» zu reden. Christian Roth (SP)Liebefeld>

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