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Lieder im Doppelpack

MühlethurnenJunge Poeten aus Zürich und Bern

Phil Sommer und seine Band eröffneten den Abend in der Alten Moschti Mühlethurnen. Der deutsch singende Zürcher, begleitet von Schlagzeug, Bass und Keyboard, trug poetische Texte vor. Der Witz fehlte aber ebenfalls nicht, so im Lied «Ich bin cooler als du». Die akustische Verständlichkeit der Texte war nicht immer gut, da der Schlagzeuger etwas hart trommelte. Phil Sommer präsentierte seine Lieder mit viel Charme. Musikalisch und rhythmisch kommt er sehr vielseitig daher, mal rockiger und mal ruhiger, auch Reggae-Einflüsse fehlten nicht. Mit der Zugabe «Eiszeit» endete nach einer Stunde der Auftritt des Neuen Deutschpoeten. Bern und Billy The Kid Luk von Bergen und seine fünfköpfige Band übernahmen nach der Pause mit berndeutschen, rockig-poppigen Liedern. Die Band rockte ab, manchmal etwas zu laut, sodass auch hier die Verständlichkeit der Schwachpunkt war. Luk von Bergen versteht es, faszinierende Geschichten zu erzählen, sei es über die Stadt Bern, den Westernhelden Billy The Kid oder über Beziehungen. Immer wieder streute er berndeutsche Coverversionen von englischen Songs ein. «Rote Wy» von Polo Hofer in einer rhythmisch eigenwilligen Version ergänzte das Repertoire. Mehrere Zugaben schlossen den Liederabend ab. Beide jungen Musiker kamen eigenständig und selbstsicher daher, mit schönen Melodien und einer tollen Portion Power. Direkte Anlehnungen an andere Künstler aus der Schweiz waren nicht zu erkennen. Beide wollen diese Art Musik machen und gehen ihren Weg. Es ist ihnen ein langer Atem zu wünschen. Der Abend hat dem spärlich erschienen Publikum sehr gefallen. Fredi Hallauer >

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