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Lidl-Nein ist definitiv: Was macht jetzt Glas Trösch?

BützbergGegen den Beschluss der Gemeindeversammlung, die Überbauungsordnung Lidl abzulehnen, sind keine Einsprachen eingegangen. Auch formal kam der Entscheid korrekt zustande.

Es bleibt dabei: Der deutsche Discounter Lidl ist in Bützberg nicht erwünscht. Gegen den ablehnenden Beschluss der Gemeindeversammlung von Anfang Juni sind keine Einsprachen eingegangen. Auch die Abklärungen beim Kanton (Amt für Gemeinden und Raumordnung) haben ergeben, dass der Entscheid formal korrekt zustande gekommen ist. Das sagt Gemeindepräsident Alfred Röthlisberger (SVP) auf Anfrage. Die Gemeinde hatte nach dem negativen Ausgang der Abstimmung beim Kanton prüfen lassen, ob es überhaupt zulässig war, die Vorlage aufzuteilen: in eine Überbauungsordnung für Lidl und eine für Glas Trösch. Klares Verdikt gegen Lidl Die Gemeindeversammlung von Thunstetten-Bützberg hatte am 3.Juni die Überbauungsordnung Lidl mit 59 Nein zu 41 Ja abgelehnt. Der Discounter wollte im Bützberger Unterdorf eine 70 Meter lange Filiale aufstellen. Ja sagte die Versammlung hingegen zu den Ausbauplänen der ortsansässigen Glas Trösch AG. Ein Antrag aus der Versammlung hatte verlangt, dass über die beiden Projekte separat abgestimmt wird. Glas-Trösch-Ausbau gefährdet Die Absage an Lidl beeinflusst nun aber auch das Ausbauprojekt der Glas Trösch: Sie muss ihre Pläne für eine neue Produktionshalle aufgrund der neuen Situation überarbeiten. Gemeindepräsident Röthlisberger betont jedoch, dass die Glas Trösch nicht das ganze Umzonungsverfahren wiederholen, sondern nur Anpassungen vornehmen müsse. Ob die Glas Trösch unter den neuen Voraussetzungen überhaupt an ihrem Ausbau in Bützberg festhält, ist allerdings noch nicht sicher. Erich Trösch, VR-Präsident und Geschäftsführer, sagt, ein Entscheid sei noch nicht gefallen. Er macht aber keinen Hehl daraus, «dass unsere Pläne auf Lidl abgestimmt waren». Stefan Aerni>

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