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Licht, Wasser und Kunst als Spektakel

thunDie dritte Auflage der Kulturnacht brachte den

«Wir konnten rund 2400 Besucherinnen und Besucher an der dritten Thuner Kulturnacht begrüssen», wusste Projektleiterin Caroline Wenger gestern Mittag; damit liegen die Besucherzahlen leicht unter den beiden ersten Auflagen in den Jahren 2009 und 2007. Nichtsdestotrotz hielt auch die dritte Auflage, was sie versprach: Diverse Thuner Veranstalter und Künstler nutzten die Gelegenheit, sich mit einem unkonventionellen Programm zu präsentieren. Win-win-Situation für viele Den Gedanken des gegenseitigen Austauschs und der Erschliessung neuen Publikums setzten mehrere Veranstalter gekonnt um: Der Kammerchor Steffisburg etwa nutzte die Umgebung des Thunerhofs für eine Klanginstallation. «Das ist für beide Seiten eine Win-win-Situation», bilanzierte die Direktorin des Kunstmuseums, Helen Hirsch. «So lernen unsere Besucher gegenseitig jeweils andere Kulturbereiche kennen.» Ebenfalls gelungen ist das Experiment Naturton/Rock in der Café/Bar Mokka: Während der Präsentation der Thuner Jodler herrschte im ansonsten umtriebigen Kultlokal absolute Stille; die urchigen Klänge faszinierten das Publikum ebenso, wie sich die Jodler von der Stimmung der Mokka-Besucher bewegen liessen. Geplantes und Ungeplantes Den Gedanken der Kulturnacht verinnerlicht hat auch einer der jüngsten Besucher: Der Knirps Jack Harvey eroberte sich während der offiziellen Eröffnung um 18 Uhr und zum Gaudi des Publikums spontan die Bühne vor dem Rathaus für seinen Soloauftritt als Tänzer. Offenbar hatten ihn die Junioren der BEO Happy Dancers und die Kadettenmusik inspiriert. Und während die Stadt langsam im Dunkel der Nacht mit pinkfarbenen Tupfern versank, füllten sich die 23 Spielorte mit den Kulturflaneuren. Höhepunkt bildete die meditative, knapp 30-minütige Licht- und Wasserinstallation «Study for A Pink City III» von Dominik Stauch auf der Aare vor dem Hotel Freienhof. «Sämtlicher dafür benötigte Strom stammt zu 100 Prozent von unserem Solarturm», stellte der Künstler stolz fest. Kein Wunder, gibt es für diese Einrichtung bereits einen Kaufinteressenten. Stauch weiss: «Ein Nachfolgeprojekt ist denkbar.»HeinerikaEggermann Dummermuth>

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