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Leitung als Pilotprojekt

HochspannungDie Leitung von Wattenwil nach Mühleberg soll in den Boden, fordern Anwohner seit Jahren. Nun bemühen sich sieben Gemeindepräsidenten, dass die Erdverlegung als Pilotprojekt realisiert wird.

Hochspannung Die BKW will die Hochspannungsleitung von Wattenwil nach Mühleberg ausbauen. Dies führt seit Jahren zu einem Konflikt mit den Anwohnern (wir berichteten). Diese möchten, dass die stärkere Leitung unterirdisch verlegt wird – allerdings ist das der BKW zu teuer. Nun kämpfen die Gemeinden auf einer anderen Schiene weiter für ihr Anliegen: Das Übertragungsnetz wird Anfang 2014 an die Swissgrid übergehen. Diese wird als nationale Netzgesellschaft für Betrieb und Ausbau des gesamten Hochspannungsnetzes zuständig sein. Swissgrid hat vor, Pilotprojekte durchzuführen, um Erfahrungen mit unterirdisch verlegten Leitungen zu sammeln. Darauf setzen die Gemeinden Frauenkappelen, Lohnstorf, Köniz, Niedermuhlern, Rüeggisberg, Rümligen und Wald ihre Hoffnung: Sie appellieren mittels Schreiben an Swissgrid, die Leitung von Wattenwil nach Mühleberg als solches Pilotprojekt zu realisieren. Zudem entspreche der Ausbau der Leitung den Anforderungen für ein Pilotprojekt der Swissgrid. Aktuell ist der Ausbau der Leitung vor Bundesverwaltungsgericht hängig. Ende April 2010 entschied das Bundesamt für Energie, dass nur drei Kilometer der Leitung zwischen Rümligen und Niedermuhlern in der Erde geführt werden solle, der Rest als Freileitung. Dagegen wurden mehrere Beschwerden erhoben, darunter eine Sammelbeschwerde von Betroffenen und Gemeinden.pd/ats>

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