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Langenthal kann doch noch zu Hause gewinnen

EishockeyNach sechs Heimniederlagen in Serie hat Langenthal endlich wieder auf eigenem Eis gewonnen: Gegen Basel siegte der SCL 4:3.

Die Erleichterung bei den Spielern des SC Langenthal nach der Schlusssirene im Spiel gegen Basel war spürbar. So sprang etwa Torhüter Marc Eichmann nach dem 4:3 jubelnd auf, alsbald kamen die Mitspieler und gratulierten. Solche Emotionen waren nach sechs Heimniederlagen zuletzt selten. «Das war ein grosser Sieg», betonte Topskorer Brent Kelly. Auf diesem gewonnen Match könne man aufbauen. Erneut hatte Langenthal im Verlauf des Schlussdrittels zurückgelegen, diesmal gelang aber die Wende. «In den ersten vierzig Minuten sahen wir in den letzten Duellen oft nicht gut aus», räumt Kelly ein. «Das müssen wir bis zu den Playoffs abschaffen.» Viele Tore und Gegentore Erleichtert zeigte sich auch Trainer Heinz Ehlers nach dem Erfolg über Basel: «Der Sieg war sehr wichtig. Wir starteten nervös und wollten fast zu viel, aber die Energie war da. Wir konnten Selbstvertrauen für den Dienstag und das Spiel gegen Thurgau gewinnen.» In der Negativserie habe man oft mit nur einem Tor Unterschied verloren. «Wir machten zu oft individuelle Fehler, bedingt durch Druck und Nervosität. Es ist nicht eine Frage der Taktik.» Dies zeigt sich auch darin, dass der SCL in der NLB am zweitmeisten Tore schiesst, im Schnitt 4 pro Spiel, mit 3,75 aber auch am drittmeisten kassiert. Dagegen hat der SCL schon oft grosse Moral unter Beweis gestellt. Gerade auch im Spiel gegen Basel, in welchem man zweimal im Rückstand lag. Insgesamt konnten die Oberaargauer 28 der 45 Punkte in Partien holen, in denen sie im Rückstand gelegen hatten. Einfach wird die Aufgabe auch morgen nicht. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Schlusslicht Thurgau besiegte zuletzt unter anderem Lausanne und La Chaux-de-Fonds. Daniel GerberTelegramm/Tabelle Seite 23>

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