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Krimi ohne Sieger

FussballZehn Tore, drei

Der FC Allmendingen führte gegen Konolfingen bis zur 73.Minute 4:1. Die Thuner agierten nach der Roten Karte gegen Konolfingen-Torhüter Stephan Schüpbach zudem mit einem Spieler mehr auf dem Platz. Die Gäste zeigten aber grosse Moral und spielten sich plötzlich in einen Rausch. Innert 12 Minuten machten sie aus dem 1:4 ein 5:4. In der 90.Minute traf Marc Blaser aber immerhin noch zum gerechten 5:5. In der Startphase war alles für den Heimklub gelaufen. In der 28.Minute traf der starke Angreifer Terry Schneider zum 2:0. Bei Spielhälfte jedoch stand es 2:1 – und nach dem Seitenwechsel nahmen Spannung und Intensität nochmals zu. Schneider traf in der 51.Minute erneut, nur 1 Minute später setzte sich Dario Aebersold durch und wurde von Torhüter Schüpbach im Strafraum zu Fall gebracht. Schüpbach wurde des Feldes verwiesen, sein Ersatz, der 17-jährige Marc Zürcher, konnte den Penalty nicht parieren. Im Gefühlschaos Nach dem Krimi war Allmendingens Trainer Martin Wenger unzufrieden. «Mehrere Spieler fühlten sich nach dem 4:1 zu sicher. Sie bewegten sich auf einmal viel zu wenig. Nur mit Glück konnten wir die Niederlage noch abwenden.» In einem Gefühlschaos befand sich derweil Konolfingens Coach Roland Neuhaus: «Es ist ärgerlich, dass wir in der ersten Halbzeit derart viel Mühe bekundeten. Und in der Schlussphase vergaben wir den Sieg auf leichtfertige Art und Weise.» Zufrieden zeigte sich Neuhaus mit dem grossen Kampfgeist seiner Equipe und der guten Leistung seines Ersatztorhüters. Edgar FahrniTelegramm Seite 24>

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