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Knapp an Demütigung vorbei

Präsidium Dass ein Präsident einer grossen Schweizer Partei die Wiederwahl verpasst, wäre eine historische Demütigung gewesen. Einzig der Neuenburger Yann Richter schaffte 1978 ein Jahr nach seiner Wahl zum FDP-Präsidenten die Wahl nicht. Dies weil er in den Ständerat wechseln wollte, aber nicht gleichzeitig für den Nationalrat kandidierte. Dieser Schmach entging Präsident Fulvio Pelli nur knapp. Somit kann der Tessiner die Partei auch in die anstehenden Bundesratswahlen führen. Trotzdem muss sich die FDP demnächst mit der Wahl eines neuen Präsidenten auseinandersetzen. Denn Fulvio Pelli hat gestern bestätigt, dass er sein Amt im Frühling zur Verfügung stellen will. Und das wird für die Freisinnigen kein Leichtes werden. Die St.Gallerin Karin Keller-Sutter, Leuchtfigur der FDP, welche mit einem Glanzresultat den Einzug in den Ständerat schaffte, hat kein Interesse. Als möglicher Kandidat wird nebst anderen auch immer wieder der Berner Nationalrat Christian Wasserfallen genannt. Er wollte sich gestern nicht dazu äussern, zuerst müsse er die Ausgangslage nach seiner Niederlage bei der Ständeratswahl analysieren. Der Kanton Bern stellte bisher drei Präsidenten: 1929 bis 1934 Hermann Schüpbach, 1914 bis 1918 Emil Lohner und von 1898 bis 1903 Johann Hirter.gr>

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