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Klinik Allerheiligenberg steht auf der Kippe

Mit dem Stellenabbau bei der Solothurner Spitäler AG (soH) droht der Klinik Allerheiligenberg in Hägendorf bei Olten erneut die Schliessung.

Der Souverän lehnte die Schliessung der Klinik in Volksabstimmungen bereits zwei Mal ab.

Mit der Aufhebung des Allerheiligenbergs könnten pro Jahr fünf bis zehn Millionen Franken eingespart werden, sagte soH- Direktionspräsident Kurt Altermatt auf Anfrage. Vor allem der Betrieb des grossen Gebäudes führe zu hohen Kosten.

In der Klinik werden geriatrische Patienten stationär nach- oder langzeitbehandelt sowie Alkohol- und Drogenentzüge vorgenommen. Gemäss Altermatt könnte dieses Leistungsangebot ab dem Jahr 2012 auch im erweiterten Kantonsspital Olten erbracht werden.

Das Volk hatte die Schliessung des Allerheiligenbergs in Abstimmungen 1995 und 1999 deutlich abgelehnt. Der Regierungsrat und das Parlament wollten das Aus für die Klinik als Sparmassnahme durchsetzen.

Der Solothurnische Staatspersonal-Verband sprach in einer Stellungnahme zum Stellenabbau bei der soH von einem «Kahlschlag». Der Verband forderte die Prüfung von Alternativmassnahmen, um die Zahl der Entlassungen auf ein Minimum zu reduzieren. Es werde ein grosszügiger Sozialplan erwartet.

(SDA)

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