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Kino in Schloss-Dependancen

oberhofenDie Organisatoren von Kino im Schlosshof starten eine neue Filmreihe in den Dependancen des Schlosses: Im Januar und Februar laufen insgesamt sechs Filme.

Mitten im Winter sind Open-Air-Kinoveranstaltungen plötzlich ein Thema – weil in Thun nach Jahren ohne Film-Open-Air jetzt sogar zwei Freiluftevents geplant sind (vgl. Ausgabe vom 19.Januar). In den letzten Sommern zum schmucken Open Air mit Kultstatus gemausert hat sich das Kino im Schlosshof Oberhofen. Jetzt expandiert das Organisatorenteam in den Winter. Zwar werden die Filme nicht unter dem Sternenhimmel gezeigt – aber ebenfalls unmittelbar neben dem Oberhofner Schloss: In den umgebauten Dependancen, wo früher die Kutschen parkiert wurden, wird ein Kino mit 40 Plätzen installiert. «An sechs Filmabenden zeigen wir im kleinen Rahmen ganz spezielle Filme, wie immer mit unserem 35-mm-Filmprojektor», sagt Barbara Affolter vom Kino-im-Schlosshof-Team. Vorgeführt werden die Filme am letzten Januar- und am ersten Februarwochenende. Die je drei Abende stehen unter den Mottos «Kinderaugen» beziehungsweise «Glauben an» Das Programm des Winterkinos im Schloss Oberhofen: «Bal» («Honig», TR/D 2010), Donnerstag, 26.Januar. Der sechsjährige Yusuf lebt mit seinem Vater, einem Imker, und seiner Mutter in den Wäldern. Während seines ersten Schuljahrs bricht die Realität in Form eines Schicksalsschlags in seine Welt ein. Ein Porträt zwischenmenschlicher Beziehungen, aber auch über die Beziehung zwischen Mensch und Natur. «Giochi d’estate» (CH 2011), 27.Januar. Auf einem Campingplatz in der Toskana: Der 12-jährige Nic verarbeitet die traumatisierenden Gewaltausbrüche seines Vaters mit Freunden im Spiel. Er kann nur mit Mühe seine Gefühle für die gleichaltrige Marie ausdrücken, die darunter leidet, dass sie ihren Vater nicht kennt. Ein Film über die ersten Schritte ins eigene Leben. «Das weisse Band» (A/F/D 2009), 28.Januar. Ein gewöhnliches Dorf im protestantischen Norden Deutschlands um 1913: Eines Tages ereignet sich ein seltsamer Unfall, in der Folge ein weiterer. Nach und nach nehmen die Unfälle den Charakter ritueller Bestrafungen an. Aber wer steckt dahinter? «Des hommes et des dieux» (F 2010) 2.Februar. Ein Kloster in den Bergen. Acht christliche französische Mönche leben in Eintracht mit ihren muslimischen Brüdern. Als sich Terror in der Region breitmacht und islamische Extremisten in das Kloster eindringen, müssen sie sich entscheiden: bleiben oder flüchten? Nach der wahren Geschichte der Zisterziensermönche von Tibhirine in Algerien. «Im Hause meines Vaters hat es viele Wohnungen» (D/CH 2010), 3.Februar. Im Herzen des religiösen und politischen Pulverfasses Jerusalem liegt die Grabeskirche, erbaut über dem Grab Christi. Über die Jahrhunderte hat sich die Christenheit hier ihr grösstes Heiligtum gebaut und erhalten – doch können sich die Christen untereinander nicht einigen, wer denn nun eigentlich Anspruch auf das Grab hat. «Habemus Papam» (I/F 2011), 4.Februar. Als der neu gewählte Papst (Michel Piccoli) sich dem Volk zeigen sollte, überfällt ihn eine Panikattacke. Gott und die Welt haben ihn erkoren – aber seine innere Stimme sagt ihm, dass sie sich irren. Der Psychiater Brezzi (Nanni Moretti) wird beigezogen. Die Geschichte vom Papst, der nicht Papst sein will. Eine tiefsinnige Komödie. Michael Gurtner/pdWinterkino im Schloss Oberhofen vom 26.Januar bis 4.Februar, Filmbeginn jeweils um 20 Uhr, Abendkasse und Kinobar ab 19.30 Uhr. Eintrittspreis 18 Franken Vorverkauf: Drogerie Jutzi, Oberhofen. www.kinoimschlosshof.ch >

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