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Kikk-Studie

Deutschland Die deutsche Kikk-Studie (Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken) hat einen Zusammenhang beobachtet zwischen der Nähe der Wohnung zu einem AKW und dem Risiko, vor dem fünften Geburtstag an Krebs zu erkranken. Er zeigte sich vor allem bei Leukämie. In der Fallkontrollstudie wurde der Zeitraum zwischen 1980 und 2003 untersucht. 20 der 5893 Leukämieerkrankungen in diesem Zeitraum bei unter Fünfjährigen seien dem Wohnen innerhalb einer 5-Kilometer-Zone um ein Kernkraftwerk zuzuschreiben, so die Studienautoren. Das sind 0,8 Fälle pro Jahr. Über mögliche Gründe können die Forscher keine Angaben machen, sie halten aber fest, dass die Strahlung, die von AKW im Normalbetrieb ausgeht, nicht die Ursache sein könne, da diese viel zu gering sei. Auch die deutschen Studienautoren hatten mit Unsicherheiten wegen kleinen Fallzahlen zu kämpfen. Sie erwähnen zudem Schwierigkeiten bei der Auswahl von den Kontrolladressen. Auch berücksichtigten sie nur den Wohnort zur Zeit der Diagnose.bw www.kinderkrebsregister.de>

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