Zum Hauptinhalt springen

Kienersrüti will die Fusion mit Nachbar Uttigen

politikDie 50-Seelen-

An der Gemeindeversammlung Kienersrüti haben 21 Stimmbürger ein klares Verdikt gefällt: Sie erteilten dem Gemeinderat einstimmig die Ermächtigung zu Fusionsverhandlungen mit Uttigen und bewilligten einen Kredit in der Höhe von 20000 Franken für die nötigen Vorarbeiten. Im August 2012 soll ein Grundlagenbericht der Arbeitsgruppe zur Fusion vorliegen, in einem Jahr soll der Souverän einen Grundsatzentscheid fällen. Die Schlussabstimmung ist auf Mai 2013 angesetzt, und per 1.1.2014 sollen die beiden Gemeinden definitiv heiraten. «Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel, das wissen wir», sagte Gemeindepräsident Urs Rubi. «Es gab viel zu tun» Gar nicht abgestimmt wurde über den Voranschlag 2012, der dank den Steuerrückstellungen ein Plus von 3650 Franken ausgewiesen hätte. Doch der Verwaltungsaufwand sei auffällig hoch – wegen der Gehaltserhöhung des Gemeindeverwalters von 12000 auf 20000 Franken pro Jahr. Der Antrag eines Bürgers, das Budget zu revidieren, wurde angenommen. «Es gab viel zu tun. Alle arbeiteten hart», sagte Rubi. Der Lohn für den Mehraufwand: Die Sitzungsgelder und Entschädigungen sollen erhöht werden. Rückwirkend auf 2011. «Das kommt den Uttigern bestimmt so vor, als ob wir kurzspitz noch das Kässchen plündern wollten», sagte ein Stimmbürger. Mehr Aufwand, mehr Lohn. Was ist daran falsch? «Nichts», sagt eine Votantin. «Ausser der Zeitpunkt. Das könnte die Uttiger irritieren und zu einem Nein bewegen.» Aus denselben Überlegungen wollten die Bürger von Kienersrüti den Steuersatz auch nicht auf 1,53 Einheiten – das ist das Niveau von Uttigen – senken, sondern beliessen ihn bei 1,85.ddt>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch