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Kevin Oesch muss mit einem Strafbefehl rechnen

UnfallWegen seines Autounfalls muss Volksmusikant

«Ich gehe davon aus, dass gegen Kevin Oesch ein Strafbefehl erlassen wird», sagt Barbara Baumgartner-Wüthrich. Sie ist zuständige Staatsanwältin im Fall des verunglückten Gitarristen der Volksmusikgruppe Oesch’s die Dritten. Wie er selber mitteilte, war Oesch während seiner Autofahrt, bei der er in der Nacht auf den 8.Juli oberhalb des Embergs in Steffisburg von der Strasse abkam, mit einem Blutalkoholgehalt von einem Promille unterwegs. Der 20-Jährige hatte sich dabei schwere Verletzungen im Brust- und Nackenbereich zugezogen. Der Fall könne nicht einfach im Ordnungsbussenverfahren abgehandelt werden, da es hier um mehr als nur eine leichte Übertretung gehe, erklärt die Staatsanwältin. «Ob es jedoch zu einer Gerichtsverhandlung kommt, hängt davon ab, ob Oesch gegen den Strafbefehl, den er schriftlich erhält, Einsprache erhebt», führt Baumgartner aus. Zum genauen Strafmass konnte sie noch keine Angaben machen. Hierzu müssen die gesamten Umstände des Unfalls, das Vorleben und die finanziellen Verhältnisse des Verunfallten berücksichtigt werden. Möglich sind im Strafbefehlsverfahren eine Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen, gemeinnützige Arbeit von bis zu 720 Stunden oder eine unbedingte Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten. Am letzten Wochenende trat Oesch in Zweisimmen erstmals nach fünf Wochen wieder an der Seite seiner Familie auf. Die grosse Anstrengung war dem Gitarristen aber anzumerken. Oesch zeigte sich dankbar, dass er noch am Leben ist, und entschuldigte sich bei den Fans für sein Verhalten. Weil der Unfall noch in die Probezeit des Neulenkers fiel, wird Oesch die Fahrprüfung nochmals ablegen müssen.gbs>

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