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Keine Verleihung in Interlaken

Die Verleihung des Prix Walo, der höchsten Auszeichnung im Schweizer Showbusiness, findet nicht in Interlaken statt.

«Wir sind in Interlaken in den vergangenen drei Jahren sehr freundlich empfangen worden», sagt Prix-Walo-Produzentin Monika Kaelin auf Anfrage. «Wir hatten einen Dreijahresvertrag, der nun ausgelaufen ist», sagte Kaelin weiter. Es sei nie diskutiert worden, ob man in Interlaken bleiben wolle oder nicht. Sie lässt jedoch durchblicken, dass die «Baustelle Kongresssaal» den Weggang aus dem Kursaal erleichtert hat, schliesst aber eine Rückkehr nicht aus. An eine weitere Prix-Walo-Verleihung in Interlaken glaubt Nando von Allmen nicht. Der selbstständige Organisator von Kulturveranstaltungen und Geschäftsführer von Interlaken Classics holte im Jahre 2007 die Verleihung des Prix Walo zusammen mit den Partnern Casino Kursaal, dem Grand Hotel Victoria-Jungfrau und der Tourismusorganisation Interlaken nach Interlaken. «Für uns hats nicht mehr gestimmt», sagt Von Allmen kritisch. Vor allem die Forderungen von Produzentin Monika Kaelin seien gestiegen. «Dabei haben wir den Organisatoren den Kursaal für fünf Tage zur Verfügung gestellt, 500 Essen bereitgestellt, und die Hotellerie hat ein Kontingent von 100 Zimmern für Prominente zur Verfügung gestellt», sagt von Allmen. «Dies alles hat Monika Kaelin und ihr Team keinen Rappen gekostet und war nichts anderes als ein Kultursponsoring von insgesamt rund 900000 Franken», rechnet Von Allmen vor. Er bestätigt, dass Kaelin nicht um eine Vertragsverlängerung ersucht hat. So findet die Verleihung des 36.Prix Walo am Sonntag, 18.April, im Seedamm Plaza in Pfäffikon am Zürichsee statt. hau >

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