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Keine Tore im Prestigederby

fussballAufstiegsaspirant und Transfersieger Köniz ist im Derby gegen den FC Bern nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen.

Die Affiche war verheissungsvoll: Die seit sieben Spielen ungeschlagenen Könizer empfingen in der zehnten Runde der interregionalen 2. Liga den FC Bern, die Mannschaft vom ehemaligen Young Boy Adrian Eugster. Auch im Kader der Könizer stehen drei Spieler mit YB-Vergangenheit: Gabriel Urdaneta, Roman Friedli und Carlos Varela. Zur Enttäuschung der knapp 250 Zuschauer stand bei den Gastgebern aber nur Friedli im Aufgebot und in der Startformation. Urdaneta musste gelb-gesperrt pausieren, und Varela hatte sich bei seinem Debüt in Romont leicht am Knie verletzt. «Ich bin gegen Romontois in eine Art Loch getreten. Das Terrain dort war eine Katasptrophe», tadelte der temperamentvolle Flügelspieler vor Matchbeginn, und fügte beinahe entschuldigend hinzu: «Ich hätte heute wirklich gerne mein erstes Heimspiel für Köniz bestritten. Das Risiko war uns aber zu gross, bei Verletzungen am Knie muss man immer sehr vorsichtig sein.» Die Remiskönige aus Bern Die Mannschaft Adrian Eugsters hatte vor dem Berner Stadtderby in zehn Partien sechs Mal Untentschieden gespielt. Nun folgte im elften Saisonspiel das siebente Remis, das vierte in Serie. Der letzte Sieg datiert vom 3. September, damals vermochten sich die Berner gegen Thierrens mit 3:1 durchzusetzen. «Klar würden wir gerne endlich wieder einmal drei Punkte gewinnen. Aber gegen Köniz müssen wir mit diesem einen Zähler zufrieden sein.» Im Wissen um das enorme Potenzial der Könizer Offensive liess Eugster seine Equipe in einem relativ defensiven 4-2-3-1-System agieren. «Ich bin vor allem mit der Einstellung meiner Spieler sehr zufrieden. Gegen Köniz nicht zu verlieren ist bereits eine Leistung. Aber wir vermochten das Spiel sogar ausgeglichen zu gestalten und haben uns diesen Punkt verdient», fand Eugster. «Wir haben schlecht gespielt»Zu diesem Fazit kam Mittelfeldstratege Roman Friedli, der in der letzten Saison noch die Farben des FC Breitenrains trug. «Das war mit Abstand das schlechteste Spiel, seit ich bei Köniz bin. Wir hätten heute wohl noch drei Stunden spielen können, ohne dabei ein Tor zu erzielen», sagte er nach dem Schlusspfiff leicht verärgert. «Aber wir können schliesslich auch nicht jedes Spiel gewinnen.» Auch wenn dies in dieser Saison dem Anspruch der Könizer entspreche. «Urdaneta und Varela können wir schlicht und einfach nicht gleichwertig ersetzen. Die Abwesenheit der beiden wog zu schwer», sagte Friedli.Simon Freiburghaus >

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