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Keine Schweizer Medaillen

SnowboardAn der WM in La Molina blieben die Schweizer im Parallelriesenslalom

Die Blütezeit der Schweizer Parallelriesenslalom-Fahrer liegt ein paar Jahre zurück. Seit der Medaillenflut an ihrer Heim-WM 2007 spielen andere die Hauptrolle: In Spanien dominierte der Österreicher Benjamin Karl, die unbestrittene Nummer 1 der FIS-Weltrangliste. Das Rennen der Frauen endete mit dem Triumph der Russin Alena Sawarsina. Schon drei Jahre vor den Olympischen Spielen in Sotschi sind die Osteuropäerinnen auf einem Toplevel angelangt. Im Viertelfinal durchkreuzte Sawarsina die WM-Pläne von Fränzi Mägert-Kohli. Die ambitionierte, aber zu passive Steffisburgerin leistete sich auf dem aufgeweichten Kunstschneekurs ein paar Unsauberkeiten zu viel. Zwei Schweizer Duelle Im Männer-Tableau schalteten sich die Vertreter von Swiss Snowboard praktisch gegenseitig aus. In den ersten beiden Runden trafen sie gleich zweimal direkt aufeinander. Der Schönrieder Roland Haldi (13. der Qualifikation) eliminierte im Achtelfinal seinen Teamkollegen Nevin Galmarini (4.). Im Feld der besten acht wurde er wegen einer Zeiteinbusse von 0,23 Sekunden von Kaspar Flütsch (5.) gestoppt. Dieser wiederum kam im Halbfinal gegen den Slowenen Rok Marguc knapp vor dem Ziel vom Idealkurs ab. Ein Torfehler und ein Sturz trennten ihn von einem noch besseren Ergebnis. Im Rennen um Bronze unterlag der 24-Jährige Bündner dem Italiener Roland Fischnaller indes deutlich. Ans andere Ende der Skala carvte hingegen Philipp Schoch. Für den Doppel-Olympiasieger bedeutete bereits die Qualifikation Endstation. Podladtchikov in Rücklage In der Halfpipequalifikation sind gleich zwei Schweizer ohne Umweg in den WM-Final vorgestossen. Christian Haller (21) und Pat Burgener (16) erreichten in ihren Heats die erforderliche Top-2-Klassierung. Im Contest der Frauen sprang Ursina Haller ins Finalfeld. Eine unerwünschte Zusatzschlaufe muss hingegen Iouri Podladtchikov einlegen. Die an sich gute Darbietung des Stadtzürchers bewerteten die Juroren überraschend tiefer als jene des australischen Rückkehrers Nathan Johnstone, der nach einem Fussbruch die gesamte letzte Saison verpasst hatte. Damit muss der Leader der TTR-Tour, der in La Molina die erste Goldmedaille seiner Karriere anpeilt, heute Donnerstagmorgen eine womöglich heikle Situation bewältigen. Nur sechs von zwölf Ridern überstehen den zweiten Cut. Ein frühzeitiges Out des Olympiavierten wäre schon fast als Blamage zu werten. siResultate Seite 23>

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