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Keine Nachjagd auf Hirsche

oberaargauDie Rothirsche können sich in Sicherheit wiegen. Der Kanton Bern verzichtet auf eine Nachjagd

Ziemlich clever haben sich die Rothirsche diesen Herbst verhalten. Drei Tiere wären im Wildraum 4 (Oberaargau und unteres Emmental) zum Abschuss freigegeben gewesen, erlegen konnten die Jäger allerdings kein einziges (wir berichteten). Mittlerweile ist die Hirschjagd zu Ende – und auf eine Nachjagd will der Kanton verzichten. «Wir möchten die Tiere nicht übermässig stören», begründet der kantonale Jagdinspektor Peter Juesy diese Entscheidung. «Im Oberaargau läuft derzeit eine intensive Rehjagd. Da wäre es ohnehin fast unmöglich, Hirsche zu schiessen.» In den letzten Jahren wuchs die Hirschpopulation im Oberaargau rasant an. Die Zahl der Tiere wird gegenwärtig auf rund 30 geschätzt. Der Berühmteste unter ihnen ist Ardy. Letzten Winter wurde er im Längwald bei Niederbipp betäubt, besendert und im Solothurner Jura ausgesiedelt. Da fühlte er sich nicht heimisch – zackig kehrte er über zwei Autobahnen in den Oberaargau zurück. ste>

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