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Kein Geld für Gauch

ObergerichtDer Kläger Hans-Peter Gauch ist vor Obergericht abgeblitzt. Weil das Berner Polizeigebäude am Berner Nordring ein altes Wegrecht verbaue, forderte er 4,5 Millionen Franken Ersatz.

Nach dem Zivilgericht Bern-Laupen hat nun auch das Obergericht des Kantons Bern die Klage von Hans-Peter Gauch abgewiesen. Gauch forderte 4,5 Millionen vom Kanton. Die Urteilsbegründung des Obergerichts ist gemäss Gauch dieselbe wie die der ersten Instanz: Die Klage sei rechtsmissbräuchlich. Gauch muss die Gerichtskosten bezahlen. Gauch, ein ehemaliger Landwirt aus dem Kanton Aargau, hat im April 2008 ein Gebäude am Berner Nordring gekauft. Schnell war er in einen Parkplatz-Clinch mit dem kantonalen Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) geraten. Dem AGG gehört das angrenzende Polizeigebäude, der sogenannte Ringhof. Bei Recherchen stellte Gauch fest, dass ein Wegrecht von 1952 in den 70er-Jahren mit dem Polizeigebäude überbaut und der Weg um 1,5 Meter verschoben worden war. Daher seine Forderung: Das Polizeigebäude sei teilweise abzureissen, und der Kanton schulde ihm 4,5 Millionen Franken Schadenersatz. Gauch will die Angelegenheit nun vor Bundesgericht weiterziehen. Weil die Berner Gerichte in diesem Fall befangen seien, habe er immer damit gerechnet, vor Bundesgericht ziehen zu müssen, erklärt der 47-jährige Kläger. Für die Gerichtskosten habe er bereits 100000 Franken zur Seite gelegt. rah/tob>

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