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Kein Geld für Gauch

ObergerichtDer Kläger Hans-Peter Gauch ist vor

Nach dem Zivilgericht Bern-Laupen hat nun auch das Obergericht des Kantons Bern die Klage von Hans-Peter Gauch abgewiesen. Gauch forderte 4,5 Millionen vom Kanton. Die Urteilsbegründung des Obergerichts ist gemäss Gauch dieselbe wie die der ersten Instanz: Die Klage sei rechtsmissbräuchlich. Gauch muss die Gerichtskosten bezahlen. Gauch, ein 47-jähriger ehemaliger Landwirt aus dem Kanton Aargau, hat im April 2008 ein Gebäude am Berner Nordring gekauft. Schnell war er in einen Parkplatz-clinch mit dem kantonalen Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) geraten. Dem AGG gehört das angrenzende Polizeigebäude, der sogenannte Ringhof. Bei Recherchen stellte Gauch fest, dass ein Wegrecht von 1952 in den 70er-Jahren mit dem Polizeigebäude überbaut und der entsprechende Weg um 1,5 Meter verschoben worden war. Daher seine Forderung: Das Polizeigebäude muss teilweise abgerissen werden, und der Kanton schuldet ihm 4,5 Millionen Franken Schadenersatz. Gauch will die Angelegenheit nun vor Bundesgericht weiterziehen. Weil die Berner Gerichte in diesem Fall befangen seien, habe er immer damit gerechnet, vor Bundesgericht ziehen zu müssen, so der 47-Jährige. Für die Gerichtskosten habe er bereits 100000 Franken zur Seite gelegt. rah/tob>

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