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Kapital für Biomasse- zentrum

Die Oberland Energie AG mit Sitz in Thun, die Avag und die BKW haben für das geplante Biomassezentrum das Kapital erhöht.

Auf dem Schluckhals-Areal in der Gemeinde Spiez ist ein Biomassezentrum geplant (wir berichteten). Jetzt haben die Aktionäre der Oberland Energie AG mit Sitz in Thun, die Avag und die BKW im Hinblick auf die Realisierung der Altholz- und Restholzheizung eine zweite Kapitalerhöhung beschlossen. Das Aktienkapital beträgt neu 9,1 Millionen Franken. «Die Kapitalerhöhung wird von den Partnern anteilsmässig getragen. Die Avag hält 51 Prozent, die BKW 49 Prozent der Aktien der Oberland Energie», teilten die Unternehmen mit. Im Hinblick auf die Realisierung des Biomassezentrums hatte die Oberland Energie AG Ende Januar das Aktienkapital bereits von 100000 auf 5,1 Millionen Franken erhöht. Mit dem definitiven Bauentscheid für die Altholz- und Restholzheizung wird nun das Kapital nochmals angehoben. Der Standort der beiden Anlagen befindet sich auf dem Areal Schluckhals in Spiez, auf dem bereits seit über zwei Jahrzehnten eine Kompostieranlage betrieben wird. Die Vergärungsanlage kann pro Jahr rund 20000 Tonnen vergärbare Biomasse verarbeiten, die Altholz- und Restholzheizung rund 14000 Tonnen Grobholz. Die beiden Anlagen werden rund 3000 Megawattstunden (MWh) Strom, circa 2000 MWh Warmwasser und 28000 MWh Dampf erzeugen. Die Vergärungsanlage wird im November ihren Betrieb aufnehmen, die Altholz- und Restholzheizung voraussichtlich im Februar 2011. Der Strom wird ins lokale Elektrizitätsnetz eingespeist, die Wärme über entsprechende Dampf- und Fernwärmeleitungen an Kunden abgegeben.pd/mik>

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