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Ypsomed-Chef droht Steuersitz zu verlegen

Burgdorf

Ypsomed-Chef Simon Michel relativiert zwar den angekündigten Stellenabbau in Burgdorf. Er fordert aber einen neuen Anlauf für Steuersenkungen. Der Kanton müsse dazu auch investieren.

Für Ypsomed-Chef Simon Michel (41) sind die Berner Unternehmenssteuern viel zu hoch. Um sie zu senken, schlägt er eine Lockerung der Schuldenbremse vor. Fotos: Raphael Moser

Für Ypsomed-Chef Simon Michel (41) sind die Berner Unternehmenssteuern viel zu hoch. Um sie zu senken, schlägt er eine Lockerung der Schuldenbremse vor. Fotos: Raphael Moser

Julian Witschi

Herr Michel, kaum stand das Nein zur Senkung der Unternehmenssteuern fest, twitterten Sie, Ypsomed werde 50 bis 100 Stellen von Burgdorf nach Solothurn verlagern. War das nur eine Frustreaktion?
Simon Michel: Nein, dieser Volksentscheid hat sich leider abgezeichnet, so mutlos und halbherzig, wie sich die Berner Regierung für diese Steuerreform eingesetzt hat. Wir werden in den nächsten Monaten 60 bis 80 Stellen nach Solothurn verschieben, vielleicht sind es bis am Schluss 100 Stellen. Ypsomed wird neben den Injektionspens die Produktion der Infusionssets in Solothurn konzentrieren.

Berner Zeitung

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