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Wüthrich folgt auf Tschäppät im Nationalrat

Der Huttwiler SP-Grossrat Adrian Wüthrich rückt für den verstorbenen Alexander Tschäppät in den Nationalrat nach.

«Es ist eine sehr spezielle Situation für alle Beteiligten», so Adrian Wüthrich, der für den verstorbenen Alexander Tschäppät in den Nationalrat nachrückt.
«Es ist eine sehr spezielle Situation für alle Beteiligten», so Adrian Wüthrich, der für den verstorbenen Alexander Tschäppät in den Nationalrat nachrückt.
Andreas Blatter

Auf einen verstorbenen Parteikollegen in den Nationalrat nachzurücken, löst gemischte Gefühle aus. So auch beim SP-Grossrat Adrian Wüthrich. Der Huttwiler, der am Montag seinen 38. Geburtstag feierte, erbt den Sitz von Alexander Tschäppät. Der ehemalige Berner Stadtpräsident erlag am Freitag seinem Krebsleiden.

«Es ist eine sehr spezielle Situation für alle Beteiligten», so Wüthrich. Er werde das Nationalratsmandat jedoch annehmen. «Schliesslich war schon 2015 mein Ziel, gewählt zu werden.» Mit der Vaterschaftsurlaubsinitiative kommt demnächst gleich ein Geschäft ins nationale Parlament, das ­Wüthrichs Handschrift als Präsident des Gewerkschaftsverbandes Travailsuisse trägt.

Adrian Wüthrich ist seit 2010 Mitglied des Grossen Rates. Seit 2014 steht der Sozialdemokrat als Präsident dem Berner Polizeiverband vor. Mit seinem Wechsel in den Nationalrat wird sein Sitz im Kantonsparlament frei. Die Roggwiler Gemeindepräsidentin Marianne Burkhard (SP) rückt nach.

(mib/phm)

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