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«Wir wollen und müssen uns nicht neu erfinden»

Die Grünen blicken nach den Verlusten in kantonalen Wahlen nach vorne und unterlassen es, jetzt eine Richtungsdiskussion anzuzetteln.

Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen.
Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen.
Keystone

Am Samstag trafen sich die Delegierten der Schweizer Grünen in Renens. Wer dachte, sie würden nach den Niederlagen der letzten Monate in den kantonalen Wahlen in Baselland, Luzern, Zürich und Tessin eine Debatte über die Ausrichtung der Partei anzetteln, irrte sich. Co-Präsidentin Regula Rytz hielt unwidersprochen fest, die Partei wolle und müsse sich nicht neu erfinden.

Die Berner Nationalrätin sprach denn auch von einer «sehr motivierenden Versammlung». Man spüre, dass ein Ruck durch die Partei gegangen sei. Die Grünen halten trotz der negativen Prognosen von Auguren aller Art an ihrem Ziel für die nationalen Wahlen vom 18.Oktober fest: Alle Sitze verteidigen und einzelne zurückholen, die 2011 verloren gingen. Wenn das schiefgeht, könnte indes die jetzt vermiedene Grundsatzdebatte später umso heftiger aufflammen.

Regula Rytz erklärte die Probleme der Partei primär mit der «Grosswetterlage», die seit Anfang Jahr nicht mehr von Umweltfragen dominiert werde, sondern von der Wirtschaftspolitik. Die Grünen wollten nun versuchen, aufzuzeigen, dass die Umweltpolitik «im Gegensatz zu den Steuersenkungsplänen von FDP und SVP» lokale Arbeitsplätze sichere, so Rytz.fab

BZ/fab

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