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«Wir wissen nicht, wohin mit dem Holz»

Wird die Holzwirtschaft angekurbelt, kann der Wald den Klimawandel bewältigen und seinen Beitrag zur Reduktion von CO2 ausschöpfen. Die Waldbewirtschafter und -besitzer sind unter Zugzwang.

Im Höllwald über Kirchlindach wächst eine neue Generation Stiel- und Traubeneichen sowie Douglaskiefern heran. Ferienkinder und ihre Eltern legten Hand an. Foto: Adrian Moser

Im Höllwald über Kirchlindach wächst eine neue Generation Stiel- und Traubeneichen sowie Douglaskiefern heran. Ferienkinder und ihre Eltern legten Hand an. Foto: Adrian Moser

Chantal Desbiolles

Die Wälder sind geschwächt. Die Kombination aus Hitze und Trockenheit der letzten Sommer fordert ihren Tribut. Fichten, Weisstannen, Eichen und insbesondere Buchen erleiden Schäden und trocknen auch in tieferen Lagen zunehmend aus. Für die Borkenkäfer ists ein Fest: Sie haben sich in diesem Jahr aus dem Mittelland bis in hohe Lagen gefressen. Aus ein oder zwei befallenen Bäumen können innert Tagen schnell mehrere Dutzend werden. Die Käfer stellen die Waldwirtschaft auf eine harte Probe. Um sie daran zu hindern, sich weiter auszubreiten, muss das Holz von der Rinde befreit und ausser Reichweite gebracht werden.

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