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Wildhüter erwischen immer mehr illegale Campierer

Immer wieder campieren Personen illegal in den Jagdbanngebieten im Berner Oberland. Doch nicht nur die unerwünschten Übernachtungsgäste setzen die Schutzgebiete unter Druck.

Marius Aschwanden
Wildhüter Paul Schmid steht auf der Kiesbank, wo er immer wieder Wohnmobile antrifft.
Wildhüter Paul Schmid steht auf der Kiesbank, wo er immer wieder Wohnmobile antrifft.
Christian Pfander

Es ist ruhig an diesem nebelverhangenen Nachmittag hinten im Kiental. Das Wasser des Gornerbachs plätschert trübe vor sich hin. Dort, wo einst der Tschingelsee war, ist über die Jahre eine einmalige Schwemmebene entstanden. Vögel zwitschern, Kuhglocken bimmeln. Natur pur.

Doch die Ruhe im eidgenössischen Jagdbanngebiet täuscht. An schönen Tagen tummeln sich hier Hunderte Wanderer, Velofahrer, Kletterer und andere Outdoorenthusiasten. Dabei hätten die Tiere und Pflanzen in diesem Gebiet Vorrang. Einst wurde es geschaffen, um den Rehen, Rothirschen, Gämsen oder Steinböcken das Überleben zu sichern. Heute gerät der Schutz dieser Tiere immer stärker unter Druck.

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