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«Warum nicht das Asylwesen privatisieren?»

Der Berner Fürsprecher Patrik Kneubühl denkt radikal liberal. Der 44-Jährige soll derzeit nach Zürich auch in Bern eine Sektion der Unabhängigkeitspartei up! ins Leben rufen.

Kämpft gegen Überregulierung und für den «Ministaat»: Patrik Kneubühl von der Unabhängigkeitspartei up! in einem Café in Wabern.
Kämpft gegen Überregulierung und für den «Ministaat»: Patrik Kneubühl von der Unabhängigkeitspartei up! in einem Café in Wabern.
Michael Bucher

«Wenn du in einer freisinnigen Partei wie der FDP mit deinen liberalen Ideen nur noch ein müdes Lächeln erntest, dann ist es Zeit, die Partei zu verlassen.» Das tat Patrik Kneubühl dann auch, und zwar diesen Sommer. Für den 44-jährigen Fürsprecher und Lobbyisten aus Mühleturnen waren die gepredigten liberalen Grundsätze seiner Partei nur noch leere Worthülsen. Aber nicht nur dort. «Auch die anderen bürgerlichen Parteien verraten ihre liberalen Grundsätze», sagt Kneubühl, während er in einem Café in Wabern in seinem Kaffee rührt.

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