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Warum die Kandidierenden nicht das Bernervolk abbilden

Sind die 2111 Kandierenden für die Berner Grossratswahlen vom 25. März wirklich eine repräsentative Vertretung des Volkes? Die Datenanalyse nach Herkunft, Geschlecht, Alter und Job zeigt: nein.

Frauen, Rentner und die häufigsten Berufe sind bei den Grossratskandidaten krass untervertreten.

Frauen, Rentner und die häufigsten Berufe sind bei den Grossratskandidaten krass untervertreten.

(Bild: Beat Mathys)

Stefan von Bergen@StefanvonBergen

Wer sich Ende März in den bernischen Grossen Rat wählen lassen will, orientiert sich offenbar an einem bestimmten Steckbrief: Er oder sie sind über 40 Jahre alt und entweder Bauer, Juristin, Lehrer oder aber angestellt im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung. Im Feld der 2111 Kandidierenden jedenfalls sind die Ü-40er und diese Berufsgruppen übermässig stark vertreten. In der Berner Kantonsbevölkerung aber bilden sie bloss Minderheiten.

Berner Zeitung

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