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Viele Spitalangestellte wollen keine Grippeimpfung

Die Grippeimpfung ist beim Personal der Berner Spitäler umstritten. Erst knapp ein Drittel der Spitalangestellten ist gegen die Grippe geimpft. Die Kliniken investieren teilweise Zehntausende Franken für eine bessere Quote.

Philippe Müller
Unbeliebter Piks: Der Grossteil der Berner Spitalangestellten hält die Grippeimpfung für verzichtbar. Foto: Getty Images
Unbeliebter Piks: Der Grossteil der Berner Spitalangestellten hält die Grippeimpfung für verzichtbar. Foto: Getty Images

Ja, der Druck sei in der Branche teilweise durchaus spürbar. Der Druck, sich als Angestellte oder Angestellter eines Spitals eine Spritze in den Arm jagen zu lassen, die Grippeimpfstoff erhält. Das sagt eine Pharmaassistentin der Hirslanden-Gruppe in Bern, die regelmässig Patientenkontakt hat.

In einem Sitzungszimmer einer Berner Klinik erinnert sie sich an das Gebaren eines Spitals, bei dem sie vor ein paar Jahren angestellt war. «Dort wurde jener Teil des Personals, der geimpft war, mit einem roten Button am Veston gekennzeichnet. Dadurch fühlten wir Ungeimpfte uns immer angeprangert», sagt die 40-Jährige, die sich noch mehr kontroverse Diskussionen ersparen und deshalb anonym bleiben will.

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