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Viel Ozon im Frühling, wenig im Sommer

Die Ozonbelastung hat sich diesen Sommer im Kanton Bern insgesamt in Grenzen gehalten. Viel Ozon gab es vor allem im Frühling, der als einer der wärmsten seit Jahrzehnten gilt.

Im Frühling 2011 war die Ozonbelastung am höchsten.
Im Frühling 2011 war die Ozonbelastung am höchsten.
Monika Frischknecht

Vor allem im April und Mai wurden hohe Ozonwerte gemessen, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Mittwoch mitteilte. In den ebenfalls warmen Sommermonaten verhinderten Gewitterregen, dass sich über mehrere Tage hohe Ozonbelastungen aufbauen konnten.

Insgesamt gehört 2011 zu den Jahren mit eher durchschnittlicher Ozonbelastung. Der höchste Wert mit 173 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde in Moutier gemessen.

Leichter Rückgang

Seit der Einführung der Luftreinhalte-Verordnung vor 25 Jahren konnte der Ausstoss der sogenannten Ozon-Vorläufersubstanzen in der Schweiz stark reduziert werden. In einem komplexen Vorgang verbinden sich diese Substanzen zu Ozon.

Allerdings hat die Reduktion der Vorläufersubstanzen bisher nicht zu einer entsprechend grossen Verminderung der Ozonbelastung geführt, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion schreibt.

Immerhin gebe es aber Hinweise, dass die hohen Ozonwerte im längerfristigen Trend geringfügig zurückgegangen seien. Erst weitere Messjahre würden Klarheit bringen.

Gemeinsame Bestrebungen

Die Bemühungen der Schweiz zur Luftreinhaltung allein reichen indessen nicht aus. Die Ozonbelastung wird zu einem wesentlichen Teil durch die Luftreinhalte-Anstrengungen der Nachbarländer mitbestimmt.

Die Ziele der Luftreinhalte-Verordnung könnten deshalb nur mit Massnahmen auf nationaler und internationaler Ebene erreicht werden, ist der Kanton Bern überzeugt.

SDA/mau

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