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Verband droht mit Mehrbettzimmern

Die Berner Regierung will 30 Prozent weniger an die Infrastruktur der Altersheime zahlen. Dann verlottern die Heime, warnt ihr Verband. Und es müssten mehr Alte in Mehrbettzimmern leben.

Ein Vorhang zwischen den Betten soll wenigstens ein klein wenig Privatsphäre schaffen: Wohnbereichsleiterin Heidi Huggler präsentierte den Journalisten gestern eines der Dreierzimmer des Tilia-Pflegezentrums in Köniz.
Ein Vorhang zwischen den Betten soll wenigstens ein klein wenig Privatsphäre schaffen: Wohnbereichsleiterin Heidi Huggler präsentierte den Journalisten gestern eines der Dreierzimmer des Tilia-Pflegezentrums in Köniz.
Andreas Blatter

Wer möchte seinen Lebensabend in einem Zimmer mit zwei wildfremden, kranken Menschen verbringen, einer davon vielleicht dement, ohne Raum für Privatsphäre und Ruhe? Wohl niemand. Umso wirkungsvoller ist die Warnung, die der Verband der Berner Alters- und Pflegeheime gestern an einer Medienkonferenz abgesetzt hat: Wenn das Sparpaket der Kantonsregierung umgesetzt wird, zerfallen die Heime, und immer mehr ältere Menschen müssen in Mehrbettzimmern mit zwei oder gar drei Mitbewohnern leben.

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