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Unwetter: Wo sich Prävention auszahlte

Das Unwetter der vergangenen Wochen hätte deutlich grössere Schäden angerichtet, wären in den letzten Jahren nicht Millionen von Franken in den Hochwasserschutz investiert worden. Namhafte Beiträge stammen von der Mobiliar.

Unwetterschutz: Die Chiene in Reichenbach im Jahr 2007, kurz vor Abschluss der Arbeiten: Dank der Verbreiterung des Flussbetts und einer höheren Brücke liessen sich beim Unwetter vom 10.Oktober 2011 Schäden von geschätzten 8,5 Millionen Franken vermeiden.
Unwetterschutz: Die Chiene in Reichenbach im Jahr 2007, kurz vor Abschluss der Arbeiten: Dank der Verbreiterung des Flussbetts und einer höheren Brücke liessen sich beim Unwetter vom 10.Oktober 2011 Schäden von geschätzten 8,5 Millionen Franken vermeiden.
Rolf Neeser/zvg
Von der Mobiliar unterstützte Unwetterschutzmassnahmen.
Von der Mobiliar unterstützte Unwetterschutzmassnahmen.
Ganze Strassen wurden überflutet.
Ganze Strassen wurden überflutet.
Leserreporter
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Die Gebäudeversicherung des Kantons Bern muss nach dem Unwetter der letzten Wochen Schäden von rund 14 Millionen Franken an Gebäuden decken, wie die GVB am Donnerstag mitteilte.

Die Mobiliar rechnet gesamtschweizerisch mit Schäden von über 20 Millionen Franken, davon 5 Millionen im Kanton Bern. Die Bilanz wäre verheerender ausgefallen, wenn in den vergangenen Jahren keine Vorkehrungen getroffen worden wären. «Die Schutzmassnahmen der letzten Jahre haben sich bewährt und gezeigt, wie wichtig Prävention ist», meint Bruno Kuhn, Leiter Versicherungen der Mobiliar. Der führende Schadenversicherer nennt konkrete Beispiele: Nachdem in Wilderswil im Berner Oberland der Damm verstärkt und erhöht worden war, blieb das Dorf beim Unwetter von 2007 von nennenswerten Schäden verschont. Zwei Jahre davor trat die Lütschine bei gleichem Abfluss über die Ufer und richtete Schäden von über 120 Millionen Franken an.

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