Zum Hauptinhalt springen

Unfalltiere kommen nicht mehr zum Metzger

Für Unfälle mit Wildtieren sind in der Nacht im Kanton Bern neu Polizisten und nicht länger Wildhüter zuständig. Das Fleisch der toten Tiere wird nicht mehr verwertet.

Im letzten Jahr sind im Kanton Bern allein 1850 Rehe angefahren worden (Themenbild).
Im letzten Jahr sind im Kanton Bern allein 1850 Rehe angefahren worden (Themenbild).
Tomas Wüthrich

Seit Anfang Juli rücken die Wildhüter im Kanton Bern nicht mehr aus, wenn nachts ein Wildtier angefahren wird. Es sind nun die Polizisten, welche die toten Körper beseitigen, die verletzten Tiere töten oder die Fluchtrichtung der geflohenen Hirsche und Rehe markieren, damit die Spur am nächsten Tag verfolgt werden kann. Die Wildhüter könnten so rund fünftausend Arbeitsstunden einsparen, bestätigt Jagdinspektor Peter Juesy einen Bericht von Radio SRF. «Seit längerem stimmen die vorhandenen Ressourcen in der Wildhut nicht mit den wahrgenommenen Aufgaben überein», so Juesy. Es habe Nächte gegeben, in welchen ein Wildhüter bis zu viermal ausrücken musste.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.