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Um die Trauer betrogen

Erna Eugster wurde als Jugendliche in Heime und Anstalten eingewiesen, ohne offiziell verurteilt worden zu sein. Noch ­heute leidet sie darunter. Historiker Urs Germann hat jetzt dieses dunkle Kapitel für den Kanton Bern aufgearbeitet.

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Marius Aschwanden

Die Eltern haben sie um alles betrogen. Um die Kindheit, die Jugend, das Leben. Und als die Mutter dann vor fünf Jahren starb, auch noch um die Trauer. «Ich weinte nicht, brach nicht in Schreikrämpfe aus. Das Einzige, was ich fühlte, war Erleichterung», sagt Erna Eugster, 66-jährig, heute. Traurig sei das. Aber eben auch die Wahrheit.

Berner Zeitung

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