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«Tschäppät war für mich gesetzt»

Der Berner Stadtpräsident und SP-Politiker Alexander Tschäppät hat den Sprung in den Nationalrat (noch) nicht geschafft. Selbst seine erfolgreicheren Mitstreiter Corrado Pardini und Matthias Aebischer hat dies sehr überrascht.

Pardini (links) und Aebischer (rechts) sind im Nationalrat, Tschäppät muss noch bangen.
Pardini (links) und Aebischer (rechts) sind im Nationalrat, Tschäppät muss noch bangen.
Keystone/BZ
Gewerkschafter Corrado Pardini in Aktion. Er hat seine Parteikollegen Matthias Aebischer und Alexander Tschäppät sogar in der Stadt Bern hinter sich gelassen – für viele überraschend.
Gewerkschafter Corrado Pardini in Aktion. Er hat seine Parteikollegen Matthias Aebischer und Alexander Tschäppät sogar in der Stadt Bern hinter sich gelassen – für viele überraschend.
Andreas Blatter
Auch bei allen Standaktionen der Berner SP war Matthias Aebischer an vorderster Front mit dabei.
Auch bei allen Standaktionen der Berner SP war Matthias Aebischer an vorderster Front mit dabei.
Keystone
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Die Nationalrats-Wahlergebnisse der SP-Männer haben am Sonntag für grosses Staunen gesorgt. Dass neben Hans Stöckli der Gewerkschafter Corrado Pardini die Wiederwahl schaffte und auch der ehemalige TV-Moderator Matthias Aebischer vor Alexander Tschäppät blieb, haben viele nicht erwartet.

«Tschäppät war für mich gesetzt», gesteht Matthias Aebischer, der knapp 3000 Stimmen mehr geholt hat als Berns Stadtpräsident. Er habe Alexander Tschäppät deswegen gar nie als parteiinternen Konkurrenten angesehen, sondern viel mehr damit gerechnet, dass es zwischen ihm und Corrado Pardini eng werden würde.

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