Trockener Sommer: Kanton Bern warnt vor Borkenkäfer

Die langanhaltende Trockenheit im Sommer 2015 hat den Vormarsch des Borkenkäfers gefördert.

Typisches Borkenkäfermuster auf der Innenseite eines abgeschnittenen Rindenstückes einer Fichte (Archivbild).

Typisches Borkenkäfermuster auf der Innenseite eines abgeschnittenen Rindenstückes einer Fichte (Archivbild).

(Bild: Hans Wüthrich)

Der trockene Sommer von vergangenem Jahr hat den Fichten im Kanton Bern zugesetzt. Davon profitiert der Borkenkäfer. Das bernische Amt für Wald ruft nun die Waldbesitzer auf, ihren Wald verstärkt zu beobachten.

Die Waldbesitzer müssen neue Käferschäden dem zuständigen Revierförster melden, wie die kantonale Volkswirtschaftsdirektion am Dienstag mitteilte. Zudem sollen die Waldbesitzer als präventive Massnahme im Wald liegendes Nadelholz abführen, entrinden oder auf Lagerplätzen chemisch behandeln.

Nach dem trockenen Sommer 2015 sei in den Wäldern des Berner Mittellands und im Berner Jura bereits eine Zunahme des Borkenkäferbefalls festzustellen, schreibt die bernische Volkswirtschaftsdirektion.

Bringt das Jahr 2016 dem bernischen Wald ausreichend Regen, erwartet das Amt für Wald keinen unbewältigbaren Borkenkäferbefall. Grössere Schäden bei Fichten seien hingegen bei erneut anhaltender Trockenheit zu erwarten.

mb/sda

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