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Triponez: «Wenn ein Bisheriger aufhört, gibt es zwanzig, die sich freuen»

Pierre Triponez verzichtet auf eine vierte Kandidatur als Nationalrat. Damit kommt der FDP ein weiterer Bisheriger abhanden. Der «Vater» der Mutterschaftsversicherung blickt zurück und sagt, die FDP werde unfair behandelt.

Warum treten Sie nicht mehr zu den Nationalratswahlen an? Ihrer Partei, der kriselnden FDP, würden Sie damit einen grossen Gefallen tun. Pierre Triponez: Das kann ja wohl kein Argument für eine erneute Kandidatur sein. Für mich stand schon 2007 fest, dass dies mit grosser Sicherheit meine letzte Amtszeit sein wird. Einerseits werde ich 2011 68 Jahre alt. Andererseits bin ich seit 40 Jahren eng mit der Politik verbunden: zuerst als Beamter im Biga (dem heutigen Seco, Staatssekretariat für Wirtschaft), zuletzt als dessen Vizedirektor; später als Direktor des Gewerbeverbands und als Nationalrat.

40 Jahre sind genug? Ja. Zudem habe ich 1999 in erster Linie für den Nationalrat kandidiert, um als Gewerbedirektor die Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen zu vertreten. Da ich dieses Amt nicht mehr innehabe, ist es nur konsequent, auch als Nationalrat aufzuhören.

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