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Triponez tritt nicht mehr zu den Nationalratswahlen an

Der langjährige Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, Pierre Triponez, tritt im Herbst nicht mehr zu den Nationalratswahlen an. Die Berner FDP hat für die Nationalratswahlen 23 Kandidaten nominiert.

Tritt nicht mehr an: Pierre Triponez.
Tritt nicht mehr an: Pierre Triponez.
Keystone

Das hat der 67-jährige am Mittwoch an der Delegiertenversammlung der bernischen FDP bekanntgegeben.

Er sei seinerzeit zur Wahl angetreten, um das Gewerbe im Nationalrat zu vertreten, sagte der Jurist aus Muri an der Versammlung in Sumiswald. Deshalb sei es nur konsequent, wenn er nach seinem Rücktritt als Direktor des Gewerbeverbands im Juni 2008 nun auch nicht mehr kandidiere. Triponez sitzt seit Dezember 1999 in der Grossen Kammer.

Die bernische FDP nominierte 23 Personen für die Nationalratswahlen. Darunter befinden sich die drei Bisherigen Christa Markwalder, Christian Wasserfallen und Peter Flück, der bekannte Berner Herzspezialist Thierry Carrel, die frühere Spitzenskifahrerin und FDP-Vizepräsidentin Corinne Schmidhauser und die Berner Gemeinderätin Barbara Hayoz.

Die FDP hat sich zum Ziel gesetzt, ihre vier Sitze im Nationalrat zu halten. Sie wollte eigentlich eine volle Liste mit 26 Namen präsentieren, doch haben sich laut Geschäftsführer Stefan Nobs drei Personen aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen kurzfristig zurückgezogen.

Die Delegierten gaben der Geschäftsleitung die Kompetenz, noch drei Personen nachzunominieren.

Mehrheit für Ecotax-Vorlage am 13. Februar

Die FDP.Die Liberalen Bern fassten auch die Parole für die kantonale Abstimmung über die Änderung der Motorfahrzeugsteuern vom 13. Februar. Mit 83 zu 42 Stimmen sprachen sich die Freisinnigen zugunsten der vom Grossen Rat verabschiedeten Ecotax- Grossratsvorlage aus.

Ihr gegenüber steht der von einem Garagisten stammende Volksvorschlag, der eine stärkere Senkung der Steuern will.

FDP will Leistungsbewertungen von Lehrpersonen

Die bernische FDP möchte künftig in der Schule Anreize für Leistungsbewertungen der Lehrpersonen, Noten statt Berichte für Schülerinnen und Schüler, Prüfungen statt Eignungsgespräche und eine stärkere Gewichtung der Sachkompetenz.

Das sind Forderungen, welche in einem am Mittwoch verabschiedeten Positionspapier zur Bildung stehen.

Die FDP will eine Schule, die fördert und fordert. Schon die Startchancen sollen aber gut sein. Deshalb brauche es im zweijährigen Kindergarten eine intensive Sprachschulung für alle und ein griffiges Integrationsgesetz zur Unterstützung von Kindergarten und Schule.

SDA/js

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