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Tiefstlohn könnte eine Lösung sein

Beco-Chef Adrian Studer schliesst nicht aus, dass die Arbeitsintegration von Flüchtlingen mit Tiefstlöhnen angekurbelt wird.

Beco-Chef Adrian Studer: «Es wäre vermessen, zu glauben, schlecht Gebildete in einem enormen Ausmass vermitteln zu können.»
Beco-Chef Adrian Studer: «Es wäre vermessen, zu glauben, schlecht Gebildete in einem enormen Ausmass vermitteln zu können.»
Andreas Blatter

Herr Studer, der Kanton will ­anerkannte und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt integrieren. Haben Sie eine Übersicht, um wen es dabei geht?Adrian Studer: Wir haben eine Gesamtübersicht. Wir wissen, wie viele Leute hier sind und wie alt sie sind.

Wissen Sie auch, welche Aus­bildung diese Leute ­haben?Hier ist der Überblick nicht so ­einfach. Denn die beim Beco angegliederten regionalen Arbeits­vermittlungszentren (RAV) betreuen nur jene Flüchtlinge, die vermittelbar sind. Das heisst, ­jene, die über den erforderlichen Sprachstand A2 (elementare Sprachverwendung nach dem europäischen Referenzrahmen; Anm. d. Red.) verfügen und die arbeitsmarktfähig sind. Der weitaus grössere Teil dieser Leute wird von den Asylsozialhilfestellen wie dem Roten Kreuz oder der Caritas betreut.

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