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SVP will mehr Geld für Gemeinden mit Asylunterkünften

Im Kanton Bern fehlen bis zu 800 Asylplätze. Am Mittwoch will die Regierung entscheiden, ob sie die Gemeinden per Notrecht zwingt, Unterkünfte zu eröffnen.

Private Initiative: Gian Färber und Méline Ulrich glauben an das Integrationspotenzial der Wohngemeinschaft.
Private Initiative: Gian Färber und Méline Ulrich glauben an das Integrationspotenzial der Wohngemeinschaft.
Susanne Keller

Die Flüchtlingswelle in Italien führt auch hier zu einem raschen Anstieg der Asylgesuche. Im Kanton Bern sind die Asylunterkünfte mittlerweile voll. Wie Polizeidirektor Hans-Jürg Käser jüngst erklärte , fehlen bis zu 800 Plätze (wir berichteten). Allerdings hält sich die Bereitschaft der Gemeinden in Grenzen, neue Asylunterkünfte zu schaffen. Laut den SVP-Grossräten Christoph Berger (Aeschi) und Hans Rösti (Kandersteg) ist dies auch deshalb so, weil den Gemeinden durch den Betrieb von Asylunterkünften grosser, zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht. Der Betrieb der Unterkünfte sei eine grosse Herausforderung und mache den Einsatz von Begleitgruppen oder die Organisation runder Tisch notwendig.

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