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Streit um zusätzliche Millionen für Arbeitsintegration

Nach dem Veto des Volks zur Senkung der Sozialhilfe gibt die Frage zu reden, ob es richtig sei, nun doch nicht mehr Geld in die Arbeitsintegration zu investieren.

«Ich habe es nie logisch gefunden, dass die Arbeitsintegration nur dann stärker gefördert wird, wenn der Kanton andernorts sparen kann», sagt Christoph Erb, Direktor Berner KMU. Foto: Walter Pfäffli (Archiv)
«Ich habe es nie logisch gefunden, dass die Arbeitsintegration nur dann stärker gefördert wird, wenn der Kanton andernorts sparen kann», sagt Christoph Erb, Direktor Berner KMU. Foto: Walter Pfäffli (Archiv)

5 Millionen Franken wollte SVP-Fürsorgedirektor Pierre Alain Schnegg 2020 zusätzlich in die Arbeitsintegration von Sozialhilfeempfängern stecken. Voraussetzung dafür war allerdings, dass seine Gesetzesrevision mit den Sparmassnahmen am Sonntag eine Mehrheit gefunden hätte. Nach dem Nein zu den Kürzungen ist für Schnegg deshalb klar: Die bereits budgetierten 5 Millionen – bei jährlichen Sozialhilfekosten von 470 Millionen – werden wieder gestrichen.

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