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Streit um die schwierigen Asylbewerber

Nach der Schlägerei in Riggisberg fordern Fachleute eine spezielle Unterkunft für renitente Asylbewerber, doch Regierungsrat Hans-Jürg Käser kontert: Ein solches Zentrum zu schaffen, sei Sache des Bundes.

Am Mittwoch (3.9.3024) herrschte wieder Ruhe beim Asylzentrum Riggisberg. Die zerschlagenen Fenster sind mit Brettern notdürftig geflickt.
Am Mittwoch (3.9.3024) herrschte wieder Ruhe beim Asylzentrum Riggisberg. Die zerschlagenen Fenster sind mit Brettern notdürftig geflickt.
Urs Baumann
Im Vorfeld wurden den Riggisbergern asylsuchende Familien mit Kindern versprochen -  gekommen sind mehrheitlich junge Männer, die bereits andernorts negativ aufgefallen sind.
Im Vorfeld wurden den Riggisbergern asylsuchende Familien mit Kindern versprochen - gekommen sind mehrheitlich junge Männer, die bereits andernorts negativ aufgefallen sind.
Urs Baumann
Dabei wurden sechs Personen verletzt und sechs Personen wurden angehalten.
Dabei wurden sechs Personen verletzt und sechs Personen wurden angehalten.
Leserreporter
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Iris Rivas will erst diese Woche ein Interview geben – ungeachtet der Vorwürfe, die seit Tagen auf den von ihr geleiteten kantonalen Migrationsdienst niederprasseln. Ihr oberster Chef dagegen hat bereits geredet: Am Wochenende nahm Regierungsrat Hans-Jürg Käser zu den Vorfällen im Asylzentrum Riggisberg Stellung, und er machte klar: Auch renitente Asylbewerber müssten irgendwo untergebracht werden. Schliesslich, so der FDP-Magistrat gegenüber dem «Bund», gebe es im Kanton kein spezielles Zentrum für derartige Fälle.

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