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Steuerverwaltung spart beim Postversand

Auch Kleinvieh macht Mist: Die bernische Kantonsverwaltung ist angesichts der angespannten Finanzlage willens, auch kleinere und kleinste Sparmassnahmen konsequent umsetzen.

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Beim Versand könnte die Steuerverwaltung 450'000 Franken sparen.
Beim Versand könnte die Steuerverwaltung 450'000 Franken sparen.
Keystone

Das beteuert die Regierung in einer Antwort auf eine Motion der glp/CVP-Fraktion. Franziska Schöni-Affolter (glp/Bremgarten) hatte auf die Kosten von eingeschriebenen Postsendungen aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, dass in manchen Fällen auch der günstigere Service «A- Post Plus» reichen würde.

Die Motionärin renne offene Türen ein, gibt der Regierungsrat in seiner am Montag veröffentlichen Antwort zu verstehen. Die Steuerverwaltung mit ihren jährlich 200'000 eingeschriebenen Briefen habe kürzlich bereits entschieden, 2013 auf den «A-Post Plus» umzustellen.

Nicht bei allen Zusendungen möglich

Das volle jährliche Einsparungspotenzial liege bei etwa 450'000 Franken. Eine Anpassung gesetzlicher Grundlagen sei nicht notwendig. Allerdings sei zu beachten, dass nicht bei allen Postsendungen aufs Einschreiben verzichtet werden könne.

Denn beim Einschreiben müsse der Empfänger mittels Unterschrift den Erhalt der Sendung bestätigen. Bei «A-Post Plus» sei dagegen nur sichergestellt, dass sich das Schreiben «im Herrschaftsbereich des Empfängers» befinde.

Müsse eine Sendung zwingend persönlich quittiert werden - weil sie beispielsweise eine Gerichtsurkunde enthalte -, reiche «A-Post Plus» nicht aus, schreibt die Regierung. Sie empfiehlt Annahme des Vorstosses unter gleichzeitiger Abschreibung.

(SDA)

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