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Steuersenkung: Gemeinden wollen wachrütteln

Mit einem Brief an alle Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten wollen Exekutivmitglieder aus sechs Berner Gemeinden für die Auswirkungen der Steuergesetzrevision sensibilisieren.

Michael Aebersold (Finanzdirektor Stadt Bern, im Bild) und fünf weitere Exekutivmitglieder rechnen mit Steuerausfällen für etliche Berner Gemeinden.
Michael Aebersold (Finanzdirektor Stadt Bern, im Bild) und fünf weitere Exekutivmitglieder rechnen mit Steuerausfällen für etliche Berner Gemeinden.
Beat Mathys

Das Schreiben, das dieser Zeitung vorliegt und am Montag an alle Gemeinden im Kanton Bern verschickt wurden, ist unterzeichnet von Urs Graf (Gemeindepräsident Interlaken), Silvia Steidle (Finanzdirektorin Biel), Michael Aebersold (Finanzdirektor Stadt Bern), Stefan Berger (Stadtpräsident Burgdorf), Patrick Tanner (Gemeindepräsident Saint-Imier) und Roland Matti (Stadtpräsident La Neuveville). Sie wollen damit aufzeigen, welche Forderungen die Gemeinden dem Kanton stellen sollten.

Abstimmung über Steuergesetzrevision

Durch die geplante Steuersenkung bei Unternehmen müssen etliche Gemeinden mit Steuerausfällen rechnen. Die sechs Vertreterinnen und Vertreter fordern deshalb nach der Abstimmung vom 25. November einen Marschhalt. Sie fordern eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Städten und Gemeinden.

Zudem soll der Kanton sie stärker an den Bundesgeldern beteiligen, die dem Kanton nach der vorgesehenen nationalen Steuervorlage 17 zustehen würden. Weiter fordern die Gemeinden getrennte Steuerfüsse für juristische und natürliche Personen.

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