Standorte der Berner Radarfallen werden nicht veröffentlicht

Die Standorte der Radaranlagen im Kanton Bern müssen nicht im Internet publizieren müssen. Auch der Grosse Rat lehnt eine Motion von Erich Hess (SVP) ab.

Die Radaranlagen im Kanton Bern sollen nicht für alle im Internet einsehbar sein.

Die Radaranlagen im Kanton Bern sollen nicht für alle im Internet einsehbar sein.

(Bild: Walter Pfäffli)

Die bernische Kantonspolizei muss die Standorte ihrer Radaranlagen nicht im Internet publizieren. Mit 110 zu 10 Stimmen lehnte der Grosse Rat am Mittwoch eine Motion von Erich Hess (SVP/Bern) ab.

Hess hatte in seinem Vorstoss auf das Beispiel der St. Galler Kantonspolizei verwiesen. Diese publiziert die Standorte ihrer semistationären Radaranlagen neuerdings im Internet. Das leiste einen Beitrag an die Verkehrssicherheit, befand Erich Hess.

Anders sah es die Berner Regierung: Tempokontrollen sollten für die Verkehrsteilnehmer nicht kalkulierbar sein. Die Verkehrsteilnehmer sollten davon ausgehen, dass sie jederzeit in eine Radarkontrolle geraten könnten. Entsprechend passten sie ihr Tempo an.

tag/sda

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