Ständeratswahl: Stöckli offiziell nominiert

Dass der Bieler Ständerat Hans Stöckli zur Wiederwahl antreten wollte, war klar. Nun darf er auch: Die Berner SP hat ihn einstimmig nominiert.

Seit 2011 im Ständerat, denkt Hans Stöckli noch nicht ans Aufhören.

Seit 2011 im Ständerat, denkt Hans Stöckli noch nicht ans Aufhören.

(Bild: Markus Hubacher)

Hans Stöckli strebt eine dritte Legislatur als Berner Ständerat an. Die kantonale SP nominierte ihn am Mittwoch einstimmig für die Wahlen vom kommenden Herbst.

Stöckli wird im April 67 Jahre alt. Der langjährige Bieler Stadtpräsident und Nationalrat wurde 2011 in die kleine Kammer gewählt. Schafft er im Hebst die Wiederwahl, dürfte er 2020 Ständeratspräsident werden.

Die beiden Berner Ständeratssitze sind heiss begehrt, zumal der eine Sitz auf jeden Fall neu besetzt wird: Werner Luginbühl (BDP) tritt nicht mehr an, seine Parteikollegin Beatrice Simon will die Nachfolge antreten. Ins Rennen gestiegen sind aber auch SVP, FDP, EVP, Grünliberale und Grüne.

Kampfeslustige SP

Mit vier Listen steigt die bernische SP in die Nationalratswahlen vom Herbst. Der Parteitag verabschiedete am Mittwochabend eine Männer-, eine Frauen- und eine Internationale Liste. Dazu kommt die Liste der Juso.

Sechs Berner SP-Mitglieder sitzen zurzeit im Nationalrat - drei Frauen und drei Männer. Fünf Bisherige stellen sich der Wiederwahl, einzig Margrit Kiener Nellen tritt aufgrund der internen Amtszeitbeschränkung nicht mehr an.

Auf der Frauenliste besetzen die Grossrätinnen Samantha Dunning und Tamara Funiciello die besten Plätze gleich hinter den Bisherigen. Mit dem Spitzenplatz für eine frankophone und eine Juso-Kandidatur will die Partei ein Zeichen setzen zugunsten der französischsprachigen Minderheit und der Jugend.

Diesen Grundsatzentscheid traf die SP schon letztes Jahr. Am Parteitag in Bern zeigten sich die Genossinnen und Genossen kampfeslustig und selbstbewusst. Auf den Wahlkampf eingeschworen wurden sie vom Präsidenten der SP Schweiz, Christian Levrat.

mb/sda

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