SP-Promis spenden für verurteilte Jusos

Für ihre Störaktion im Grossen Rat Mitte Juni wurden fünf Juso-Mitglieder verurteilt. Weil sie Mühe haben, die Verfahrenskosten zu zahlen, suchen sie nach Spendern. Und erhalten dabei prominente Unterstützung.

Die beiden SP-Promis Ursula Marti und Michael Aebersold unterstützen das Crowdfunding der Juso.

Quentin Schlapbach@qscBZ

Ein Treffen mit Tamara Funiciello für 180 Franken, eine Stadtführung durch Biel für 150 Franken, eine Zeichnung von einer «Aktivistin» für 60 Franken: An kreativen Ideen fürs Spendensammeln mangelt es der Juso Kanton Bern nicht.

Seit zehn Tagen läuft auf der Crowdfundingplattform Wemakeit.com eine Aktion mit dem Ziel, 3000 Franken zusammenzubringen. Diese Summe hat einen Zweck: Die Jusos müssen der Berner Justiz Verfahrenskosten zurückzahlen.

Sie können auf prominente Unterstützung zählen. Sowohl SP-Kantonalpräsidentin Ursula Marti als auch der Stadtberner SP-Gemeinderat Michael Aebersold unterstützen die Aktion. Aber dazu später.

FDP zeigte die Jusos an

Der Stein des Anstosses war eine Aktion im Juni 2017. Im Grossen Rat wurde über Sparmassnahmen im Sozialbereich debattiert. Den Jusos passte das überhaupt nicht. Mit einer kleinen Gruppe stürmten sie die Zuschauertribüne, befestigten ein Plakat und veranstalteten mit Trillerpfeifen einen ohrenbetäubenden Lärm.

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