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Spitex Bern und Personal legen Lohnstreit bei

Die Berner Spitex fand mit dem Personalverband SBK und der Gewerkschaft vpod einen Kompromiss.

Die Berner Spitex hat den Streit mit den Angestellten um den Lohn beigelegt.
Die Berner Spitex hat den Streit mit den Angestellten um den Lohn beigelegt.
Walter Pfäffli

Spitex Bern hat sich verpflichtet, ihren Angestellten einen Bonus auszuzahlen, wenn der Geschäftsabschluss 2012 und 2013 positiv ausfällt. Damit könnte die neulich beschlossene Kürzung der Sozialbeiträge kompensiert werden. Sie hatte den Streit entfacht. Die Spitex Bern hatte die Massnahme damit begründet, dass sie sich mit schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konfrontiert sehe, zumal der Kanton die Schraube angezogen hat.

vpod und SBK noch nicht zufrieden

Nach der Einigung sei das Personal künftig nicht nur an den Sparmassnahmen beteiligt, sondern umgekehrt auch am Erfolg des Unternehmens, hielt Spitex-Geschäftsführer Philip Steiner in einer Medienmitteilung fest.

Das reicht vpod und SBK aber nicht. Sie möchten, dass Spitex Bern die sozialpartnerschaftliche Vereinbarung mit ihnen wieder in Kraft setzt. Denn «die wichtige Rolle als Sozialpartner kann und will die Personalvertretung nicht übernehmen», heisst es in einer Petition der Personalverbände, die dieser Tage im Umlauf ist.

Spitex Bern arbeitet seit Ende Mai nicht mehr mit den Gewerkschaften zusammen. Sie verträten nicht die Interessen des Personals. In Zukunft wolle man «noch stärker auf die Personalvertretung bauen», bekräftigte Geschäftsführer Steiner am Donnerstag.

SDA

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