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Kanton Bern will konsequenter ausschaffen

Die Regierung hat am Donnerstag die lange erwartete neue Asylstrategie präsentiert. Zwei Ziele sind dabei zentral: Anerkannte und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge sollen besser inte­griert, abgewiesene schneller ausgeschafft werden.

Der Regierungsrat hat strategische Ziele im Asylbereich festgelegt. Dazu gehören «eine regional ausgeglichene Verteilung von Asylsuchenden». (Symbolbild)
Der Regierungsrat hat strategische Ziele im Asylbereich festgelegt. Dazu gehören «eine regional ausgeglichene Verteilung von Asylsuchenden». (Symbolbild)
Christian Pfander

Im Sommer 2003 beschloss der Grosse Rat, die Flüchtlingsfürsorge von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) in die Polizeidirektion (POM) zu verlagern. Auslöser war eine Motion des damaligen FDP-Grossrats Hans-Jürg Käser.

Einen Entscheid, den Käser heute als Regierungsrat rückgängig macht: In der von der Regierung verabschiedeten Gesamtstrategie für den kantonalen Asyl- und Flüchtlingsbereich soll die GEF wieder für Unterbringung und Betreuung der Asylbewerber zuständig sein. Die POM hingegen kümmert sich um die abgewiesenen Asylbewerber.

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