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Simon provoziert ihre Kollegen

Der Bezug von Sitzungsgeldern und Spesen sorgt im Kanton Bern für gehörigen Zoff: Finanzdirektorin Beatrice Simon verzichtet medienwirksam darauf und stösst damit vor allem ihre Regierungsratskollegin Barbara Egger vor den Kopf.

Regierungsrätin Beatrice Simon: «Als Finanzdirektorin stehe ich besonders stark im Focus, deshalb wollte ich ein Zeichen setzen.»
Regierungsrätin Beatrice Simon: «Als Finanzdirektorin stehe ich besonders stark im Focus, deshalb wollte ich ein Zeichen setzen.»
Andreas Blatter

Der letzte Woche überraschend angekündigte Rücktritt von Carlo Conti zieht weitere Kreise. Wegen nicht deklarierter Nebeneinkünfte zog der Basler Regierungsrat seinen Hut. Nun eskaliert die Debatte im Kanton Bern, obwohl der Bezug von Sitzungsgeldern und Spesenentschädigungen für Regierungsratsmitglieder gesetzlich klar geregelt ist und es bisher kein Anzeichen von Missbräuchen gab. Im Kanton Bern dürfen die Magistraten die Sitzungsgelder und die Spesen privat verbuchen, die Entschädigungen fliessen jedoch der Kantonskasse zu. Besonders in die Kritik geraten sind die Bezüge der beiden Regierungsrätinnen Barbara Egger (SP) und Beatrice Simon (BDP), weil diese recht üppig ausfallen. So beziehen beide als Vertreterinnen der Regierung im Verwaltungsrat der BKW pro Sitzung 2000 Franken.

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